Geschichte der GTG

Bisherige Arbeit

Angefangen haben wir 1996 ganz auf die 1848/1861 - Geschichte beschränkt. Die Phase größter praktischer Aktivität waren die Jahre 1997-1999, als dieser Basis-Gruppe die 150-Jahrfeiern der Revolutionen von 1848/49 eine Menge Möglichkeiten zu Vorträgen und Aufführungen lieferten. Höhepunkte waren das Offenburger Freiheitsfest im September 1997, das Karlsruher Museumsfest 1998 (zur Badischen Landesausstellung "1848") und, zum Ausklang der Revolutions-Erinnerungen, Gernsbach Ende Juni 1999. Dazwischen lag der auch auf Video dokumentierte Auftritt zum 125. Jahrestag der Rede Friedrich Heckers am amerikanischen Nationalfeiertag, dem Fourth of July, in der Stuttgarter Liederhalle: 1873 - 1998.

Aus der mit dem Deutsch-Amerikanischen Zentrum "James-F.-Byrnes-Institut" geplanten und mit Unterstützung des US Information Service durchgeführten Vortragsreihe "1848-1861" ging als eigene Abteilung der Civil War Round Table hervor; die Vorträge sind gesammelt als Buch erschienen.

Zu den Erfolgen unserer Arbeit gehören weiterhin:

- Die Verwendung von Schauspielern in der Badischen Landesausstellung "1848" (Februar - August 1998) geht auf eine Anregung unsererseits zurück (Wolfgang Hochbruck war im Wissenschaftlichen Beirat dieser Ausstellung). Leider zeigte sich hier bereits, was über die Jahre weg immer ein Problem geblieben ist: Dass nämlich unsere Personaldecke nicht ausreichte, um die in der Ausstellung dann eingesetzte Form der Living History selbst zu stellen. Dass in diesem Fall genug Geld für den Einkauf professioneller Schauspieler da war, machte die Landesausstellung zur Ausnahme.

- Bei der Renovation und Überarbeitung der 'Gedenkstätte der Freiheitsbewegungen in der Deutschen Geschichte' im Schloss Rastatt bekam die Emigrationsgeschichte einen eigenen Raum.

- Das 'Haus der Geschichte Baden-Württemberg' in Stuttgart hat als Leihgabe aus dem State Museum in Jefferson City, Missouri, die Fahne des 17ten Missouri Freiwilligen-Infanterieregiments, der "Westlichen Turner-Schützen", erhalten. In der deutschen Reenactor-Szene haben sich mehrere Gruppen zu einem Verband zusammengeschlossen, der jetzt das 17th Missouri als "Corporate Identity" führt.