Satzung

der Geschichtstheatergesellschaft e.V.


GESCHICHTSTHEATER-GESELLSCHAFT

Satzung vom 14.12. 1996; erg. 22. 2. 1997; erg. 30.5.1997; erg. 10.6.1997, erg. 27.1.2001

§ 1: Name, Sitz, Geschäftsjahr

a. Name: Geschichtstheatergesellschaft
b. Sitz: Stuttgart
c. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr

§ 2: Zweck des Vereins

a. a. Die Geschichtstheatergesellschaft ist eine Laientheatergruppe mit historischer Ausrichtung. Ihr Ziel ist die Bereitstellung und Verbreitung von Informationen über diverse historische Perioden, mit besonderem Schwerpunkt auf der Darstellung deutscher Beteiligung an demokratischen Entwicklungen und Revolutionen in der europäischen und nordamerikanischen Geschichte. Die verschiedenen historischen Perioden werden von Unterabteilungen oder ggf. Einzelpersonen repräsentiert; die Einrichtung einer Untergruppe/ Darstellung einer Periode oder eines spezifischen historischen Ereignisses muss mit den Zielen der GTG vereinbar sein.

b. Die Bereitstellung und Verbreitung dieser Informationen erfolgt auf der Basis wissenschaftlicher Recherche in Form szenischer Darstellungen, in Vorträgen, Publikationen und Pressearbeit sowie über die Mitwirkung an museumspädagogischen Aktionen, Filmen etc..

c. Zu diesem Zweck richtet der Verein selbst Veranstaltungen und Seminare aus, beteiligt sich an der Konzeption und Durchführung geeigneter Veranstaltungen anderer Vereine, Verbände und Körperschaften und nimmt an nationalen und internationalen Veranstaltungen mit vergleichbaren Zielen teil.

d. Der Verein verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung. Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht eigenwirtschaftliche Zwecke.

§ 3: Mitgliedschaft

a. Mitglied können alle werden, die sich den Zielen des Vereins verpflichtet fühlen und jederzeit die Gewähr dafür bieten, aktiv für Menschen- und Freiheitsrechte einzutreten.

b. Der Verein besteht aus natürlichen Personen als ordentlichen Mitgliedern. Die Mitgliedschaft kann ab 14 Jahren erworben werden; in diesem Fall ist eine schriftliche Einverständniserklärung des/der Erziehungsberechtigten notwendig. Fördermitgliedschaft durch Personen und Körperschaften ist möglich; Ehrenmitgliedschaft ist nicht vorgesehen.

c. Die Geschichtstheatergesellschaft versteht sich als Teil eines Netzwerks ähnlich und mit ähnlicher Zielrichtung operierender Gruppen. Sie kann daher mit Einzelpersonen und Gruppen Assoziationen eingehen und mit diesen oder in ihrem Auftrag Programme entwickeln. Assoziierte Mitglieder und Gruppen erhalten bei Bedarf (ggf. gegen Erstattung der Kosten) Vereinsinformationen. Sie können an Mitgliederversammlungen teilnehmen, haben aber weder Wahl- noch Stimmrecht. Die Einrichtung von Unterabteilungen und die Assoziation nicht zum Verein gehörender historischer Gruppen und Einzelpersonen in den Rahmen der GTG muss mit dem Vorstand abgesprochen bzw. von diesem erklärt und von der Mitgliederversammlung bestätigt werden.

§ 4.1. Rechte der Mitglieder

a. Alle Mitglieder haben das Recht, an den Vereinsveranstaltungen unter Beachtung der jeweiligen Teilnahmebedingungen und Sicherheitsvorschriften teilzunehmen.

b. Alle Mitglieder haben aktives und passives Wahlrecht sowie Antragsrecht in der Mitgliederversammlung. Stimmübertragung ist mit Vollmacht möglich. Anträge zur Mitgliederversammlung sollten vier Wochen vor Versammlungsbeginn beim organisierenden Vorstand eingegangen sein.

c. Abstimmungen erfolgen nach Möglichkeit einstimmig, sonst mit einfacher Mehrheit.

§ 4.2. Pflichten der Mitglieder

a. Alle Mitglieder verpflichten sich, die Ziele des Vereins nach Kräften zu fördern; die Sicherheitsbestimmungen und die geltende Beitragsordnung sowie die gesetzlichen Bestimmungen und die Beschlüsse des Vereins zu beachten.

b. Diskriminierende Äusserungen und Verhalten, das geeignet ist, die Interessen des Vereins zu schädigen oder seinen erklärten Zielen zuwider zu laufen, können zum Ausschluss aus dem Verein durch die Mitgliederversammlung führen. Eine Veranstaltungssperre ist bei gravierenden Verstössen auch sofort möglich; sie wird ggf. vom Vorstand ausgesprochen.

§ 4.3. Beginn und Ende der Mitgliedschaft

a. Die Mitgliedschaft wird beantragt. Sie beginnt durch Aufnahme durch den Vorstand (die von der Mehrheit der Mitglieder bestätigt werden muss) oder durch Akklamation bei Mitgliederversammlungen.

b. Die Mitgliedschaft endet durch schriftlich erklärten Austritt, oder durch Ausschluss durch die Mitgliederversammlung.

§ 4.4. Beiträge

a. Ein Mitgliedsbeitrag wird erhoben. Seine Höhe wird von der Mitgliederversammlung festgelegt.

b. Vorstand und Mitglieder erhalten keinerlei Zuwendungen aus Mitteln des Vereins, die über die Erstattung belegter Aufwendungen für Vereinszwecke hinausgehen. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 5 Versicherung und Haftungsausschluss

a. Der Verein schliesst für seine eigenen Veranstaltungen als Vereinspflichtversicherung zum Schutz seiner Mitglieder eine Unfall- und Haftpflichtversicherung ab. Die Versicherungsprämie wird über den Beitrag auf die Mitglieder umgelegt.

§ 6 Organe des Vereins

a. Die Mitgliederversammlung. Sie wird mindestens einmal jährlich vom Vorstand schriftlich mit zwei Monaten Vorlaufzeit einberufen. Ein vom Vorstand abgezeichnetes Protokoll wird mit dem Mitteilungsblatt der GTG den Mitgliedern und Assoziierten zugesandt. Verlangt ein Viertel der ordentlichen Mitglieder die Einberufung einer Mitgliederversammlung, wird zu dieser vom Vorstand schriftlich mit zwei Monaten Vorlaufzeit eingeladen.

b. Der Vereinsvorstand löst die Aufgaben und Probleme des Vereins gemeinschaftlich. Der Vertretungsvorstand nach § 26 BGB besteht aus Vorsitzender/m und Stellvertreter/in. Dieser Vorstand wird nach Annahme der Satzung und Eintragung in das Vereinsregister durch Schriftführer/in und Kassenwart als Beschlussvorstand erweitert. Alle Vorstandsmitglieder werden für eine Amtszeit von einem Jahr von der Mitgliederversammlung und aus dieser heraus gewählt bzw. bestätigt. Jede Untergruppe kann, wenn sie dieses wünscht, ein Mitglied als Beisitzer/-in mit beratender Funktion in den erweiterten Vorstand entsenden.

c. Die Aufgaben des Vorstands sind: der/die Vorsitzende vertritt den Verein in der Öffentlichkeit und leitet den Verein. Er/Sie wird dabei durch den/die Stellvertreterin unterstützt; der/die Vorsitzende und der/die Stellvertreterin vertreten je einzeln. Der/die Schriftführer/in führt Protokoll der Versammlungen. Die Funktion des Kassenwarts ist die Verwaltung der Vereinsmittel.

d. Der Vorstand organisiert und koordiniert die Arbeit der verschiedenen Untergruppen und historischen Darstellungen. Zu Beratungen über die Aufnahme/ Assoziation von historischen Darstellungen und Gruppen kann der Vorstand andere Mitglieder und Spielleiter assoziierter Gruppen heranziehen. Beschlüsse müssen von der Mitgliederversammlung bestätigt werden.

§ 7 Auflösung des Vereins

a. Die Auflösung des Vereins kann nur auf einer Mitgliederversammlung und möglichst in einstimmiger Form beschlossen werden. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins ist das vorhandene Vereinsvermögen zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamts ausgeführt werden.

§ 8 Inkrafttreten und Wirkungsdauer dieser Satzung

a. Diese Satzung tritt in Kraft, nachdem sie von der gründenden Mitgliederversammlung bestätigt wurde.


Vereinsgründungsprotokoll

Ort: "Burger King", Benjamin Franklin - Village Mannheim
Datum: Samstag, 14. 12. 1996
Anwesende: Steffen Beck, Manfred Fuchs, Jan Hochbruck,Wolfgang Hochbruck, Andreas Nothacker, Markus Weikum, Henning Zimmermann
Entschuldigt abwesend: Sabine Hochbruck (Einverständniserklärung vorliegend)

Die Versammlung fand im Anschluss an eine Veranstaltung der amerikanischen Gemeinde von Benjamin Franklin - Village statt. Der Satzungsentwurf wurde gebilligt. Sollten im Eintragungsverfahren wider Erwarten Änderungen der Satzung nötig sein, ist der Vertretungsvorstand berechtigt, diese ad hoc vorzunehmen. Die Mitglieder müssen über etwaige Änderungen informiert werden.

Die Wahl des Vorstands ergab folgendes Ergebnis:

  1. Vorsitzende:
  2. Stellvertreter:
  3. Schriftführer:
  4. Kassenwart:
    Sabine Hochbruck
    Henning Zimmermann
    Wolfgang Hochbruck
    Markus Weikum

Alle Wahlen erfolgten einstimmig.
Als Mitgliedsbeitrag wird vorläufig ein symbolischer Betrag von DM 1.- festgesetzt.

Stuttgart, den 17.12. 1996

Unterschriften der Gründungsmitglieder:


Geschichtstheatergesellschaft "Die Achtundvierziger", Schubartstraße 4, 70190 Stuttgart

Amtsgericht Stuttgart
Postfach 106008

D-70049 Stuttgart




Betreff: Ihr Schreiben vom 17.03.1997,
Aktenzeichen 19 VR (St/Ef) GR 3027/ 97

Protokoll des Vertretungsvorstandstreffens vom 17.04.1997
Anwesend: Henning Zimmermann und Sabine Hochbruck

Kraft der uns verliehenen Vollmacht für den in Gründung befindlichen Verein Geschichtstheatergesellschaft "Die Achtundvierziger", melden wir, Henning Zimmermann und Sabine Hochbruck, in unserer Funktion als Stellvertreter und Vorsitzende, folgende Satzungsänderungen, die am 17.04.1997 beschlossen wurden, an:

In §6 lit. d im zweiten Satz "Er/Sie wird dabei durch den/die Stellvertreterin unterstützt und ggf. vertreten." soll es nun anstelle von "und ggf. vertreten" wie folgt heißen: "; der/die Vorsitzende und der/die Stellvertreterin vertreten je einzeln." So daß der Satz letztendlich folgendermaßen aussieht: "Er/Sie wird dabei durch den/die Stellvertreterin unterstützt; der/die Vorsitzende und der/die Stellvertreterin vertreten je einzeln."

In §1 lit. a soll es statt "Geschichtstheatergesellschaft 1848 nun "Geschichtstheatergesellschaft 'Die Achtundvierziger'"
heißen, dito in §2 lit. a im ersten Satz, so daß dieser Satz wie folgt lautet: "Die Geschichtstheatergesellschaft 'Die Achtundvierziger' ist eine Laientheatergruppe mit historischer Ausrichtung."

Beschlossen am 17.04.1997, in Stuttgart, Baden Württemberg:

Sabine Hochbruck,

Jan-Henning Zimmermann


Geschichtstheatergesellschaft "Die Achtundvierziger", Schubartstraße 4, 70190 Stuttgart

Protokoll des Vertretungsvorstandstreffens vom 30.05.1997
Anwesend: Henning Zimmermann und Sabine Hochbruck

Kraft der uns verliehenen Vollmacht für den in Gründung befindlichen Verein Geschichtstheatergesellschaft "Die Achtundvierziger", melden wir, Henning Zimmermann und Sabine Hochbruck, in unserer Funktion als Stellvertreter und Vorsitzende, folgende vom Finanzamt gewünschte Satzungsänderungen, die am 30.05.1997 beschlossen wurden:

  1. In § 2, Buchstabe d: Der letzte Satz wird geändert und lautet jetzt: "Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht eigenwirtschaftliche Zwecke."
  2. § 4, Buchstabe b: Der Absatz wird um folgenden Satz ergänzt: "Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden."
  3. § 7, Buchstabe a: Die Verwendung der bei Vereinsauflösung noch vorhandenen Vereinsmittel wird wie folgt spezifiziert: "Bei Auflösung fliesst das vorhandene Vereinsvermögen an eine Menschenrechtsorganisation (die Gesellschaft für bedrohte Völker oder Amnesty International)."

Beschlossen am 30.05.1997, in Stuttgart, Baden Württemberg:


Geschichtstheatergesellschaft "Die Achtundvierziger", Schubartstraße 4, 70190 Stuttgart

Protokoll des Vertretungsvorstandstreffens vom 10.06.1997
Anwesend: Henning Zimmermann und Sabine Hochbruck

Kraft der uns verliehenen Vollmacht für den in Gründung befindlichen Verein Geschichtstheatergesellschaft "Die Achtundvierziger", melden wir, Henning Zimmermann und Sabine Hochbruck, in unserer Funktion als Stellvertreter und Vorsitzende, eine weitere vom Finanzamt gewünschte Satzungsänderung, die am 10.06.1997 von uns so beschlossen wurde:

§ 7, Abs. a: Auflösung des Vereins
Die Verwendung des vorhandenen Vereinsvermögens wird in diesem Fall so geregelt: "Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins ist das vorhandene Vereinsvermögen zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamts ausgeführt werden."

Beschlossen am 10.06.1997; Stuttgart, Baden Württemberg:

Sabine Hochbruck,

Jan-Henning Zimmermann


Anfang